Mieter Netzwerk Dortmund e.V.
- Mit Mietern gemeinsam gestalten -

Altro Mondo Immobiliengruppe GmbH, DEGAG Deutsche Grundbesitz AG,

Hier finden Sie Bericht zu den oben genannten Vermietern und Verwaltungen aus Dortmund und Umgebung berichte.

ALTRO MONDO und die vermeintlich versteckte Immobilie in der Nordstadt.

Das Mieter Netzwerk Dortmund e.V hat vor einigen Wochen, nach einem Termin in der Dortmunder Nordstadt. Nähe der Brunnenstrasse eine weitere Immobilie leicht versteckt besichtigt dabei handelt es sich um die Alsenstr 92, 94, 96, und um die Ecke ein weiterer Eingang, ebenfalls eine weitere Immobilie der grünen Höllenverwaltung ALTRO MONDO. Wie immer in alt gewohnter Manier außen hui innen pfui. 

Von außen wie immer in ALTRO MONDO grün /mint und anthrazit gestrichen, von innen wieder einmal Gerüche. Der den Mieter/innen dort um die Nase wehen, demolierte Briefkästen,sehr viel Leerstand, Stromzähler an die jeder ran kann, da sie im Hausflur offen aushängen. Ein Innenhof der voll mit Müll ist und die Fassade die wieder einmal beim genauen hinsehen mehr Mängel aufweist, als man beim ersten hinsehen vermuten würde. Vom Flur ganz zu schweigen. Was uns immer wieder erschreckt, auch in diese Immobilie kommt man mit dem Schlüssel der eigentlich zu einer andere Immobilie gehört, wie in jeder anderen getesteten Immobilie problemlos rein. Trotz Beschwerden sämtlicher Mieter/innen, aus verschiedenen Immobilien wurde dies immer noch nicht behoben. 

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Pia Y. Otten und Marco Krieg vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V äußern sich hierzu und fordern:

"Wir erleben immer weitere Überraschungen und es wird so viel Druck ausgeübt, seitens Medien und der Politik, dennoch werden Mängel nicht beseitigt, stattdessen fließt das Geld in einen bekannten Medien Anwalt, welcher versucht die Menschen Mundtot zu bekommen. Dies behebt nicht die Mängel und Schäden der Immobilien und besänftigt auch keine Mieter." 

Wir vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V fordern, 

"Dass endlich die Immobilien wie gefordert endlich saniert werden und der DEGAG und Altro Mondo der Garaus gemacht wird. Kein Geld für Sanierung, aber teure Anwälte, man könnte sich den Ärger und das negative Image sparen, wenn man endlich für seine Mieter die Dienstleistung erfüllt, für die diese auch zahlen."

Ein Martyrium des Wohnen´s, unter DEGAG / Altro Mondo in Dortmund Wickede.

Update: 14.11.2019

Versteckte Mietererhöhungen. Nachtrag vom 14.11.2019

Versteckte MieterhöhungenIn Wickede nimmt es das kein ende, für Mieter/innen nach Aufhebung der Zwangsverwaltung wird ohne Grund von angaben einfach mal die Miete um 110 Euro erhöht.

Für was den eigentlich dafür das Mieter/innen ständig ärger haben? 

Oder weil die Zwangsverwaltungen im Nachgang kosten der Firma verursacht hat? 

Mieter/innen zeigten uns Ihren Leistungsbescheid ALG II dort war eine monatliche Miete von 720 Euro aufgelistet. Jetzt sollen sie 830 Euro Zahlen mit welcher Begründung. Daran sieht man ja auch wieder, wohin oder wo der Sinn des Unternehmens eigentlich liegt, scheinbar sich an den Mieter/innen zu bereichern.



Wir haben Rücksprache mit dem Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V. und dem Deutschen Mieterbund NRW e.V. gehalten beide raten: 

"den betroffenen Mieter/innen die dieses Schreiben erhalten haben, dieses durch einen Mieterverein oder einem Rechtsanwalt prüfen zulassen bzw. dem in erster Linie zu widersprechen per Schreiben oder E-Mail an Altro Mondo. Und nicht den neuen Betrag zu bezahlen, sondern weiter den Alten Mietsatz zu Zahlen."

Ein Martyrium des Wohnen´s, unter DEGAG / Altro Mondo in Dortmund Wickede.

Es geht um Molnerweg 2, Herwingsweg 2–4, drei Gebäude mit insgesamt 84 Wohnungen, in Dortmund Wickede 7 Stockgig sind sie hoch. Sie fallen auf, denn um sie herum stehen viele bunte Häuser. Sie Stechen heraus aus der Maße in Ihrem Grün. Wir waren jetzt schon mehrfach vor Ort und werden es nicht zum Letzten mal sein. Den die Probleme fallen sehr auf, nicht auf den ersten Blick. Aber auf dem zweiten sind es eine Menge mehr. Diese drei Gebäude fallen immer wieder auf, durch Missstände. An und in den Häusern. Angefangen mit dem Molnerweg 2 dies ist nach unserer Einschätzung, eines der Beispiele wie Wohnen nicht Funktionieren kann.

Molnerweg 2 von dort meldeten sich viele Mieter/innen

Bei uns, und teilten uns mit dass die Heizungen, und das Warmwasser seit 14 Tagen nicht funktionieren würden. Das Komische nur die Linken Wohnungen seien betroffen, alle auf der rechten Seite hätten Warmwasser und Heizung. Marco Krieg: „Wir haben daraufhin Kontakt mit dem Mieterverein Dortmund und Umgebung aufgenommen, sowie dem Wohnungsaufsichtsamt der Stadt Dortmund und den Lokalen Medien aufgenommen. Da wir aus der Vergangenheit und Gegenwart wissen das von dem Unternehmen nicht viel Freiwillig zu erwarten ist, der Druck muss aufrechterhalten bleiben.“
Das Wohnungsaufsichtsamt der Stadt Dortmund sowie die vielen Mieter/innen haben neben uns, versucht die Vermieter Gesellschaft zu erreichen.“ Leider ohne Erfolg. Des weiteren hat der Mieterverein sogar eine Notberatungszeit eingerichtet, das wäre am Montag, den 11.11.19 in der Zeit ab 15 Uhr und ab 17 Uhr in der Geschäftsstelle an der Kampstraße 4.

Bei unserem Ort Besuch am 09.11.2019 kamen wir mit einigen Mietern ins Gespräch, eines wurde uns nach 10 Minuten berichtet. Die Heizungen und das Warmwasser gehen wieder. 30 Minuten vor unserem Besuch soll wohl jemand da gewesen sein, der den Fehler behoben haben soll, welcher es war, wurde niemandem gesagt. Trotzdem sind noch sehr viele Probleme offen.


Mieter/innen wollen da einfach nur noch Raus.

Viele Mieter/innen wollen am besten gestern ausziehen, den die Zustände sind kaum zu ertragen. Ständig Ärger unter AltroMondo und keiner Hilft wirklich, so schildern es uns die Betroffenen Mieter/innen.
Marco Krieg: „Wohnungssuche ist schlicht weg ein Hindernis Parkour, der Haken daran ist der Wohnungsmarkt in Dortmund, er lässt kein Spielraum für Familien übrig. Die Mieter/innen wollen aber auch nicht vom Regen in die Traufe nur aus einer Not heraus.“

Die Liste der Mängel ist lang.

• Türklingeln die seit Monaten Defekt sind,
• Defekte Haustüren, (Kaputte Scheiben),
• fehlende Geländer Bretter im Treppenhaus,
• Fahrstuhl der Defekte anzeigt,
• Defekte, Kaputte, oder falsche Wohnungstüren,
• Zimmertüren als Wohnungstüren,
• veraltete Stromleitungen (Keine Stromkästen mit FI vorhanden in den Wohnungen)
• Verrohrungen wirwa für die Gasthermen in den Wohnungen,
• kaputte, undichte oder Defekte Fenster,
• Wasserschäden in den Wohnungen,
• Schimmel in den Wohnungen,
• Wartungsstaus bei Gasthermen,
• fehlende Fassadenteile,
• fehlende Türgriffe an Hauseingangstüren,
• Rattenbauten,

Wohnungsaufsichtsgesetz (WAG NRW). und „Eigentum verpflichtet.“

Diese liste sind keine Einbildungen oder falsche Tatsachen, sondern die Realität. Wir haben vieles via Bilder festgehalten und werden diese mit unseren bedenklichen Einschätzungen mit den nötigen Stellen bei der Stadt Dortmund teilen und zu melden nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz (WAG NRW). Den „Eigentum verpflichtet.“ (Grundgesetz, Art 14, Nr. 2). Diese bedeutet nicht das die Mieter/innen auszunehmen sind, und man als Eigentümer machen kann was man will, und nichts als Gegenleistung zu erbringen hat wie z.b. durch Instandsetzungen. 

Wohnungen der DEGAG / Altro-Mondo in Dortmund-Wickede nicht mehr unter Zwangsverwaltung 

Wohnungen der DEGAG / Altro-Mondo in Dortmund-Wickede nicht mehr unter Zwangsverwaltung - Mieter Netzwerk Dortmund e.V.

Nach der drohenden Wassersperrung in den DEGAG / Altro-Mondo-Beständen Ende August gibt es Neuigkeiten zu den Wohnungen im Herwingweg 2 und 4 sowie Molnerweg 2. 

Das Amtsgericht hat am 30.08.2019 die Zwangsverwaltung für diese Wohnungen der DEGAG Zweite Wohnen GmbH angeordnet (AZ 277 L 001/19 Amtsgericht Dortmund). Die Mieter wurden hier rüber gegen Ende der ersten Septemberwoche benachrichtigt und zur Kontaktaufnahme mit der Zwangsverwaltung aufgefordert.

„Für die betroffenen Mieterinnen und Mieter ist nun der eingesetzte Zwangsverwalter anstelle der bisherigen Hausverwaltung der Ansprechpartner. So sind Mietzahlungen ausschließlich an den Zwangsverwalter zu richten. Dieser ist auch Ansprechpartner für Mängelanzeigen, Kündigungen, etc. Der Zwangsverwalter nimmt im vollen Umfang die Rolle des Vermieters ein. Die gezahlten Mieten stehen für die Bewirtschaftung der Wohnungen zur Verfügung, etwa Instandhaltungsarbeiten, Reparaturen oder Abschläge beim Wasser- und Energieversorger.“, erklärt Tobias Scholz vom Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.

Zwangsverwaltung ist Aufgehoben Beschluss des AG Dortmund vom 10.10.2019 - Mieter Netzwerk Dortmund e.V.


Zwangsverwaltung ist Aufgehoben

Am 15.10.2019 wurden die Mieter/innen des Molnerwegs und Herwingweg schriftlich Informiert das die Zwangsverwaltung und somit die Hoffnung auf Besserung geplatzt ist. Da die Zwangsverwaltung durch das Amtsgericht mit Beschluss vom 10.10.2019 aufgehoben wurde. Damit geht das nichts tun in die Nächste runde. 

Mieter/innen schildern das nach wie vor Klingelanlagen defekt seien und es auch keinerlei Bewegung gegeben habe. 

Der Vorsitzende Marco Krieg vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V. 

Wir werden weiter an und in der Angelegenheit auch unterstützend dran bleiben, Des weiterem sei der Verein im Ständigen austausch mit den Mieter/innen vor Ort 


Wir helfen Mietern auch in Not, so auch Heute Abend, in einer Immobilie der Altro Mondo GmbH in Dortmund.

22.09.2019

So haben wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V auch heute einer Mieterin helfen können zum Thema Altro Mondo. Um kurz vor 21 Uhr Abends erreichte uns eine Besorgniserregende Nachricht einer besorgten Mieterin, einer Immobilie im Fredenbaum Carre die von der Altro Mondo GmbH verwaltet wird. 

Hierbei handelte es sich zum wiederholten Male um eine Fehlermeldung ihrer Vaillant Gastherme. Die Gastherme wies erneut die Meldung F. 36 ( ABGAS AUSTRITT) auf, sowie undefinierbarer Geruch, welcher in das kleine Badezimmer strömte. Obwohl die Mieterin das Fenster aufgrund der Empfehlung durch Fachpersonal einer Sanitär und Heizungsfirma vor Ort das Fenster auf hatte, trat die Meldung weiter auf. 

Wir haben natürlich das Anliegen sehr ernst genommen und die Feuerwehr Dortmund kontaktiert, diese hat dann auch um die Telefonnummer der Mieterin gebeten, um selbst mit Ihr sprechen zu können. Die Feuerwehr meldete sich dann um 21:21 Uhr bei der Mieterin selbst. Nach Schilderungen der Mieterin fuhr diese dann dort hin. Hierbei wurde zwar aufgrund dessen, dass die Mieterin vorher per Durchzug ausreichend gelüftet hat kein Kohlenstoffmonoxid gemessen, jedoch die gravierenden Mängel der Therme festgestellt, welche wohl laut Vermutung der Feuerwehr dazu führen dürften, dass immer wieder Abgase austreten

Gastherme nicht fachgerecht installiert

Des Weiteren wurde wieder einmal mehr bestätigt, dass die Gastherme nicht fachgerecht installiert ist und der Gashahn im schlimmsten Fall nicht zuzudrehen ist. Ein schwerer Sicherheitsmangel. Selbst Feuerwehrleute konnten den Gashahn nicht zudrehen in der Wohnung der Mieterin.

Der Mieterin wurde erneut empfohlen eine Fachfirma aufzusuchen, dies gestaltet sich in Raum Dortmund als schwierig, da keine Heizung und Sanitärfima für diese Firma was tun will. Obwohl zwischenzeitlich schon eine vor Ort war, diese verweigert jedoch mittlerweile sämtliche Mitarbeit oder Aufträge für den Auftraggeber /Vermieter Altro Mondo.Die Mieterin hatte dies Bezüglich schon in der Vergangenheit auch Altro Mondo schriftlich über die Probleme über ihren Rechtsanwalt informiert. Darauf wurde nicht Reagiert von der Verwaltung. Auch der Mieterverein Dortmund und Umgebung e. V. bestätigte uns vor ca 10 Tagen: Das eine andere Mieterin in Dortmund, aus der selben Immobilie nur eine Seiten Straße weiter musste sich dies bezüglich Schon mal Gerichtlich damit auseinandersetzen gegen Altro Mondo. Diese hat dann per Einstweilige Verfügung eine neue Gastherme bekommen. 

Marco Krieg Vorsitzender und Vereins-Sprecher für den Verein:

Wir fordern die Verwaltung Altro Mondo GmbH auf sich endlich weniger mit Genussrechten zu beschäftigen, aber mehr und Ordnungsgemäß um die Wartungen und Instandsetzungen der Gasthermen in Ihren Immobilien zu kümmern. Den Mieter/innen sind keine Spekulations-Werkzeuge mit denen man machen kann, wie man es will. Werden Sie endlich Ihrem Slogan "Schöner Wohnen" gerecht. Schön zu Reden oder zu Ignorieren bring da auch nichts wenn Probleme nicht angegangen werden. Den das ist schon lange keine Lösung mehr! 

Altro Mondo nimmt endlich mal Stellung! 

Bisher hat Altro Mondo sich was Öffentlichen Stellungnahmen eher Verschwiegen gezeigt. Oder dies häufig schlicht weg gelacht und Ignoriert. Jetzt nach dem in zehn NRW-Städten darunter Duisburg, Castrop-Rauxel, Dortmund, Dorsten, Hagen, Herne, Kamen, Lemgo, Oerlinghausen und Wuppertal Aktionen zur Aufdeckung von Missständen in den Immobilien, des Immobilienvermieters Altro Mondo stattgefunden haben. Stehen sie im Fokus der Öffentlichkeit noch mehr wie vorher. Dies sind logische Reaktion auf massive Mieterbeschwerden.  

Jetzt Reagiert Altro Mondo dann erst auf WDR-Anfrage teilt das Immobilienunternehmen Altro Mondo mit:

dass das Unternehmen daran arbeite, Missstände zu beheben, sofern es von solchen erfahre. Altro Mondo habe in den letzten fünf Jahren insgesamt 60 Millionen Euro in die Objekte an den kontrollierten Standorten investiert.“ heißt es weiter.  "Aktionen wie die heutigen Kontrollen sind aus Sicht von Altro Mondo daher nicht nur überflüssig, sondern offenkundig rein politisch motiviert"weiter schreibt das Unternehmen. „Erste Rückmeldungen hätten ergeben, "dass gravierende Mängel nicht aufgedeckt werden konnten", heißt es von Altro Mondo weiter.

Neuer Standort geplant in NRW

Bislang habe die Landesregierung keinen Kontakt zu Altro Mondo aufgenommen, das Unternehmen sei aber weiter bereit, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.“ Zudem kündigt Altro Mondo an: „in den kommenden Wochen einen Standort mit etwa 30 Mitarbeitern in NRW aufzubauen, um besser auf Beschwerden und Mieteranfragen reagieren zu können.“   

Mieter/innen glauben nicht an Sinneswandel 

Fakt ist: Die Mieter/innen sind fühlen sich verspottet von Altro Mondo! Und sind hin und her gerissen „soll das wirklich den Verantwortlichen Angst machen?", und "diesem Unternehmen macht das keine Angst“ und „Es wird auch mal Zeit das was passiert“ den die sind es, die in den Immobilien leben müssen. Die Mieter/innen glauben nicht an einen plötzlichen Sinneswandel des Unternehmens den so viele Massive Probleme wie in Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz in den Immobilien immer wieder auftauchen, das wird das Unternehmen nicht damit lösen können. Dazu habe man schon viel oft Lippenbekenntnisse bekommen, Taten sind nicht gefolgt. Mieter/innen sind eher davon Überzeugt das Altro Mondo dies nur erklärt um die Gemüter der Behörden zu Beruhigen.

Wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V begrüssen die landesweit abgestimmte Kontrollaktion unter anderem der #Wohnungsaufsicht bei DEGAG / Altro-Mondo Immobilien

von Ministerium für Heimat, Kommunales,Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und den ganzen beteiligten Kommunen. Der Mieterverein Dortmund fordert "Die Wohnungen müssen in die Hand von kommunalen Wohnungsunternehmen, Genossenschaften!" dieser Forderung schließen auch wir uns an.

Altro Mondo und die "29" weiteren Immobilien Firmen, der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG und  den sogenannten Genussrechten

 In den vergangenen Monaten berichteten viele regionale und überregionale Medien über Missstände in Bestandsgebäuden von Altro Mondo. Mieter*innen wundern sich in den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Nord-Hessen immer wieder über Anstreiche Aktionen, der Altro Mondo Bestände. Beispiel: teile der Fassaden oder Hausflure öfters gestrichen werden wie normalerweise, Grünflächen die mehrere male gepflegt werden als sie es nötig hätten. Dazu gibt es sogenannte Muster Wohnungen, die neu Saniert sind. In den Siedlungen oder in Einzelbestände. Und das danach die Immobilien von mehreren Menschen besucht werden, und Besichtigt werden, und Fotos gemacht werden. Der Grund dafür, dürfte das potenzielle Interesse der Neu Anleger oder auch Alt Anleger sein. Man will so scheinbar einen Schein der Ordnung hinterlassen oder ist es was anderes?

Denn auch die exporo AG wirbt mit der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG ein Auszug aus der Werbung der exporo: „Des Weiteren engagiert sich das Unternehmen mit hohen Investitionen in die Quartiersentwicklung und leistet damit einen Beitrag zur Verbesserung der Wohnqualität. Gleichzeitig wird durch das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum ein sozialer Ausgleich in Wohnquartieren erreicht.“

Warum aber gewisse Versorger Strom, Gas, Wasser Forderungen oftmals verspätet beglichen werden oder es sogar zu Absperrungen der Versorgung Strom, Gas, Wasser in den Immobilien kommt, erklärt das alles nicht so ganz. Denn am am Fehlendem Geld könnte es ja dann nicht so wirklich liegen. Dazu wirbt die DEGAG Deutsche Grundbesitz AG auf ihrer Webseite mit „Eigentum verpflichtet.“ Nur da stellt sich für sehr viele Mieter*innen die Frage, wem gegenüber ist da wer verpflichtet. Den  Anlegern gegenüber oder den Mieter*innen?

Denn Fakt ist: Es sind die vielen Mieter*innen die das Leid dann haben, wenn eine Drohende Versorgungssperre Angekündigt wird durch die Städtischen Energieversorger, und dadurch auch eine mögliche Räumung der Immobilien wegen Unbewohnbarkeit, durch die Städte angekündigt werden. Oder vorhandene Mängel wie Schimmelbefall, Rattenbefall, Wasserschäden, kaputte Klingelanlagen oft Monatelang, Aufzüge wie z.b. in Dortmund Wickede 8 Monate Kaputt bleiben, Keller, die wochenlang unter Wasser stehen, Haustüren die Defekt sind, Gasthermen die teilweise mangelhaft gewartet werden, Dächer die nach Stürmen nicht repariert werden, nicht behoben werden. 

Mieter*innen schildern oftmals das Altro Mondo am Telefon sagt: „Es würde sich gekümmert.“ leider sieht es oftmals anders aus

Dass diese Meldungen keine Einzelfälle sein können, zeigt sich, wenn man der Facebook-Gruppen „Altro Mondo - Schöner Wohnen“ und „Altro Mondo - Unser Vermieter“ beitritt. Mit mehr als 530 Mitgliedern in beiden Gruppen, haben sich in beiden Gruppen Mieter*innen bundesweit vernetzt, tauschen Erfahrungen aus und dokumentieren anhand von Fotos und Videos ihre Probleme mit Vermieter Altro Mondo.

Doch wer steckt eigentlich hinter Altro Mondo?

Altro Mondo ist Teil und 100%ige Tochter der Dehne & Krüger Holding GmbH mit Sitz in Hannover. Die wiederum ist zu 88% an der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG beteiligt. Geschäftsführende Gesellschafter der Holding sind Birger Dehne und Dragana Krüger, Vorstand der DEGAG ist Birger Dehne. Die DEGAG wiederum ist Eigner einer ganzen Reihe von Immobilienprojektgesellschaften, unter anderem der DEGAG Kapital GmbH, der DEGAG WOBA GmbH, der DEGAG Premium GmbH sowie den Gesellschaften DEGAG Erste Wohnen GmbH bis DEGAG Zwölfte Wohnen GmbH. Geschäftsführer aller dieser Gesellschaften: Birger Dehne. Der Mieterverein Dortmund und Umgebung berichtete Altro Mondo Der Mieter zählt nich

Mieter*innen verstehen dieses Geschäftsmodel der Altro Mondo GmbH nicht wirklich, man sollte doch meinen wenn man Gewinn machen will, sollten die Immobilien in einem Tadellosen zustand sein oder? den Altro Mondo wirbt mit „finden Sie das Zuhause, das zu Ihrer individuellen Lebenslage passt.“ und „Durch unser tägliches Handeln möchten wir den Städten und ihren Einwohnern ein besseres Lebensumfeld und ein modernes Zuhause mit zahlreichen Standortvorteilen bieten.“ Das passt aber nicht so ganz zu dem was man überall Sieht oder Mitbekommt.

Mit den sogenannten Genussrechten, werben verschiedene Plattformen für die DEGAG Wohninvest 7 diese gehört zu DEGAG Deutsche Grundbesitz AG dort investieren Anleger in bestehende Wohnimmobilien, diese werden häufig durch die Altro Mondo GmbH verwaltet. Dieses sogenannte Genussrechte gehören wie NachrangdarlehenStille Gesellschaften und Hybridanleihen zum Mezzanine-Kapital, einer Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Beteiligte sind der Kapitalgeber (Genussrechteinhaber) und das emittierende Unternehmen als Kapitalnehmer. Als Kapitalgeber von Genussrechten kommen Mitarbeiter des emittierenden Unternehmens im Rahmen der Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung, sonstige natürliche Personen oder institutionelle Anleger in Frage. Kapitalnehmer sind alle emissionsfähigen Unternehmen.

Anlagestrategie mit den Genussrechten z.b. bei DEGAG Wohninvest 7 investieren Anleger in bestehende Wohnimmobilien und dazu können Anleger zwischen zwei verschiedenen Laufzeit-Modellen gewählt werden. Die Vermögensanlage ist mit 6,5 % p.a. (bei einer Laufzeit von fünf Jahren) bzw. 6,9 % p.a. (bei einer Laufzeit von zehn Jahren) Mindestanlage: 10.000 Euro, Emissionsvolumen: 50 Millionen Euro, bezogen auf den valutierten Anlagebetrag verzinst. Die Zinszahlungen erfolgen monatlich. Der erste Zinslauf beginnt am jeweiligen Begebungszeitpunkt und endet am letzten Kalendertag des gleichen Kalendermonats.

Das Kerngeschäft der 2009 gegründeten DEGAG Gruppe, der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG und ihren 30 Objektgesellschaften, liegt in der Verwaltung des eigenen Immobilienvermögens sowie im Erwerb von weiteren Immobilien, denen eine wohnwirtschaftliche Nutzung zu Grunde liegt. Der Investitionsfokus der DEGAG Gruppe liegt auf den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Nord-Hessen.

Schöner Wohnen mit Katastrophen und Mängeln, mit Ignoranz“ Unser Besuch im Fredenbaum Carre in Dortmund, von Altro Mondo GmbH Verwaltet.

Wir wurden von einer Mieterin eingeladen um uns so einen Überblick zu verschaffen. Die Mieterin warnte uns schon in einem 2 Stündigen Telefonat am vor Abend deutlich: „Es ist hiereine reine Katastrophe“ Am 19.08.2019 waren wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. in Vertretung durch unseren Vorsitzenden Marco Krieg vor Ort. Fredenbaum Carre besteht aus 140 Wohnungen in der Dortmunder Nordstadt: Münsterstr. 208 - 214, Uhlandstr. 155 - 165, Weber Str. 2 - 6, Kleiststr. 1 -5. Zuletzt hat Altro Mondo dort mit die Mieter dort Verwirrt mit dem Vorhaben eine neu Heizungsanlage einbauen zu wollen. Sie Pressemitteilung des Mietervereins Dortmund.

Wenn man vor dem Fredenbaum Carre steht, würde man meinen da liebt jemand Türkis Grün sehr. Diese Fassadenfarbe fällt schon von weiter weg sehr ins Auge, aber dahinter erkennt man ein Unternehmen das seit Monaten nicht aus der Negative raus kommt, die Altro Mondo GmbH Ihre zu verwaltenden Immobilien haben häufig im Bundesgebiet diese Fassadenfarben. Von Außen trügt der Schein im Fredenbaum Carre es sei alles in Ordnung. Von Innen dagegen sieht die Welt für die vielen Mieter*innen ganz anders aus Mängel über Mängel wo man schaut fällt es auf. Eines ist uns schon bei Betreten der Immobilien aufgefallen. Diese Gerüche von Nass, Feucht, Ungeziefer, Fäkalien, und Müll. Kaputte Fensterscheiben, Kaputte Briefkästen, Briefkasten Schlüssel wo man außer bei sich selbst noch bei dem Nachbarn den Briefkasten leeren könnte, Hausschlüssel Passen in alle Oben genannten Häuser,  Kaputte Wohnungstüren mit Blick in völlig Vermüllten Leerstehenden Wohnungen, Kaputte Klingelanlagen, Lockeren Treppengeländer, da sagte uns schon die Mieterin: „Sie habe dies viele der dinge  gemeldet.“ In den E-Mail verlauf der Mieteerin, der uns vorliegt, zwischen Mieterin und Altro Mondo ist dieses auch zu lesen. Von Altro Mondo dagegen immer die selbe Standard Antwort: „Wir kümmern uns um Ihr Anliegen schnellst möglich.“ passiert ist dann aber nichts.

Dazu der viele Leerstand in den Häusern. Wir haben mal nach Klingelschilder Beschriftung gezählt, da kommen wir auf 30 Leere Wohnungen. Laut der Mieter*innen vor Ort: „soll die Dunkelziffer höher sein. Da man sehr selten wenn überhaupt in den scheinbar „Vermieteten Wohnung“ jemand sehen würde, oder eher Gesagt nie jemandem Sieht.“ „Da es in einer Wohnung sogar ein Matratzenlager geben würde.“ Bei unserer Zählung ist diese Wohnung klar als Leerstand gekennzeichnet. Bewegung war aber klar zu erkennen.

Im Innenhof sieht es auf den erst blick Gepflegt aus, auf dem Zweiten blick fallen einem die vielen Rattenköderkästen ins Auge. Eine alte Baumwurzel ist ein Rattenhotel. Die Mülltonnen Abstellplätze unter Tunnelt, von Ratten. Die letzte Prüfung der Köder boxen war am 16.01. Jahr steht leider nicht drauf. Der Spielplatz, Sandkasten der einer sein soll, ist voll zu gewachsen mit Wiese. Die Spielgeräte Rosten gefährlich vor sich hin, man hat versucht mit Gewebeband die gefährlichen Roststellen zu überdecken. Wattenmeerküsten selbst da zu finden in Reichweite des „Sandkastens“.

Dazu sagt Marco Krieg: „ Die Altro Mondo ist Bundesweit in der Kritik. Die geschilderten und gesehenen zustände vor Ort machen uns Sprachlos, und sie sind nicht tragbar weder für die Mieter*innen dort noch für uns als Verein. Den die Erzählungen schon am Telefon der Mieterin waren Schockierend und zugleich machte uns das sehr Betroffen den da geht es auch um Mieter*inne und Kinder und deren Gesundheit.“ Nach einem Telefonat ein Tag zuvor war uns schon klar, das wir Helfen müssen.

Die Mieterin zeigte uns Ihre Mängel in Ihrer Wohnung, das erste was unseren Vorsitzenden auffiel war das man Seekrank in der Wohnung werden kann. Der Boden war schlicht Schief, das man Spürend Schief Stand. Die Mieterin schilderte uns die Problem von der Gastherme in der Wohnung die Letzte Wartung war am 14.07.2016 laut Aufkleber in der Therme. Einen Schornsteinfeger habe Sie nie gesehen, seid Sie dort Wohne. Bei der Letzten gezwungenen Wartung 14.08.2019 wurden viel zu hohe Abgaswerte gemessen.

Dazu waren die Handwerker der Sanitärfirma geschockt, über den zustand der Verkabelung, Verrohrung Plastik statt Kupfer, und des nicht Funktionierenden Abdrehhahn der Gas zufuhr zur Therme er wirkt wie verschweißt. Dazu ist keine Ordnungsgemäße Luft Zirkulation möglich, wegen fehlender Lüftungsgitter in der Badezimmertür sowie Küchentür möglich. Das bedeutet Abgase können nicht Ordnungsgemäß abgeleitet werden. Dazu kam bei abmahne des Abgasrohrs von der Wand durch die Sanitärfirma kam dort aus der Wand Bauschutt. Auch bei unserer Besichtigung waren diese Lüftungsgitter nicht vorhanden. Dazu wirkt das Abgasrohr wie zusammen gebastelt dazu Verweisen wir auf unsere Bilder. Badezimmer Bodenfliesen die auf unbehandelten Holzplatten verbaut sind, wo eine Starke Verletzungsgefahr besteht. Keine Fugen mehr vorhanden oder Fliesen die sich aufgrund der Feuchte lösen.

Dazu sagt Marco Krieg: „Auch bei unserer Besichtigung waren diese Lüftungsgitter nicht vorhanden. Wie man auf unseren Bildern erkennen kann entwickelt sich durch den großen Mangel auch Schimmel und das Holz Fault vor sich hin. Duscharmatur Falsch verbaut wurde.“

Wohnungsmängel zusammen gefasst: Wohnungstür die sich nicht schließen lässt, nur wenn man gegen drückt und sie gleichzeitig Abschließt. (Siehe Video) Ohne Abschließen geht’sie von allein wieder auf. Fenster die von 1987 Sind, diese sind Undicht und teilweise nicht mehr Kippbar oder Schließbar. Balkontür die früher oder Später von selbst im Offenen zustand abfallen wird. Abwasserrohre die Willkürlich ihren weg haben. Wasserschäden die durch undichte Rohre in den Wänden verursacht werden. Sämtliche Zimmertüren sind Verzogen und Schief verbaut. Defekte Heizungen.

Dazu sagt Marco Krieg: „Das sind Feststellungen aus einem Haus, einer Wohnung. Aber es ist zu Befürchten das dies kein Einzelfall ist, im Fredenbaum Carre in Dortmund. Bundesweit haben Mieter*innen mit dieser Firma Probleme. Wir haben der Mieterin den Rat gegeben sich an einem Fachanwalt für Mietrecht zu wenden. Den so sollte keiner Wohnen müssen, dazu auch kein Kind. Wir werden der Mieterin bei der Wohnungssuche Helfen und sie da unterstützen, das Sie bald möglichst schnell Umziehen kann.

Bilder der Mängel liegen dem Verein vor.

Früher unter Zwangsverwaltung, und Räumung der Dachwohnungen. Heute Altro Mondo.

Uhlandstr. 155 - 165 in Dortmund. Nach der Pressemitteilung des Dortmunder Mieterverein kam unseren Vorsitzenden und Vereins-Sprecher Marco Krieg die Adresse sehr bekannt vor.

Dieser hatte dort vor ca. 9 Jahren selbst in einen der Häuser Gewohnt. Dort war eine Rechtsanwaltskanzlei aus Dortmund als Zwangsverwalter eingesetzt worden den Die eigentlichen Eigentümer waren im Knast gelandet auf Grund von Betrug. Diese hatten auch den Hannibal in Dorstfeld gekauft. Die Uhlandstr. 155 – 165 war damals in einem sehr schlechtem Zustand Reparaturen waren Mangelware unter Zwangsverwaltung. Dazu kam es eines abends dazu, das in einer Wohnung im Dachgeschoss Risse in den innen und Außenwänden, sowie Deckenbereiche aufkamen. So das innerhalb von stunden ganze Herab gehängte decken einfach runter Fielen.

Darauf hin wurde von dem Damaligen Mieter unserem Vorsitzenden Marco Krieg die Feuerwehr Dortmund informiert, Diese kamen dann auch mit jemandem von der Stadt und der Polizei, diese erklärten dann alle Dachgeschoss Wohnungen der Häuser für Unbewohnbar. Der Grund war es war zu viel lasst pro qm auf den Dachböden. In form von Beton Estrich. Ihm wurde dann eine Ersatz Wohnung angeboten, die vom Allgemein zustand nicht viel besser gewählt war. Es gab damals schon einen Investitionsstau.

Nach der Zwangsverwaltung kam ein Privat Investor dieser lies die Häuser nur von Außen anstreichen. Dieser hat diese Häuser wie es jetzt wohl ist an Altro Mondo GmbH verkauft. Anbetracht der Lage aktuell wohl kein Himmelsabbild von Verbesserung. zum Aktuellen Bericht der Nordstadtblogger Hier (MK) 

Altro-Mondo verunsichert Mieter bei geplanter Heizungserneuerung. /  Altro-Mondo Reagiert nicht auf die Widerspruchsschreiben. / Versorgungssperre angedroht für Dortmund Wickede und Dortmund Nordstadt.

Quelle: Pressemitteilung Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V. // 31.07.2019


Anfang Mai bekamen rund 230 Mieterinnen und Mieter in der Dortmunder Nordstadt und in Dortmund-Wickede [1] Post von Ihrer Vermieterin Altro-Mondo (siehe unten „Hintergrund“). Ab dem 01.08.2019 sollen Arbeiten zum Einbau einer zentralen Heizungsanlage beginnen. Eine Mieterhöhung würde dafür nicht anfallen. Was beim ersten Lesen einen tollen Eindruck hinterlässt, hat für die Mieterinnen und Mieter zwei große Haken.  


Zum einen werden die Wohnungen über Gasetagenheizungen (Gasthermen) mit Warmwasser und Heizwärme versorgt. Viele Mieter schätzen die Möglichkeit die Heizung entsprechend den eigenen Wünschen steuern zu können, nur den eigenen Verbrauch zu bezahlen und auch einen Versorger und Tarif eigenständig auswählen zu können.  Zum anderen enthält das Altro-Mondo-Schreiben eine Formulierung, die darauf schließen lässt, dass die neue Heizungsanlage nicht mehr dem Vermieter gehört, sondern einem – aktuell unbekannten – Wärmelieferanten gehören wird, der die Mieter mit Wärme beliefern wird.


Wärmecontracting

Bei einer solchen gewerblichen Wärmelieferung (Wärmecontracting) bezahlen die Mieter die Errichtungs- und Instandhaltungskosten über den späteren Wärmepreis. Für Mieterinnen und Mieter hat die Umstellung auf Wärmecontracting in der Vergangenheit häufig zu höheren Warmmieten geführt. Seit 2013 gibt es im Mietrecht (§ 556 c BGB) eine neue Vorschrift, dass bei einer Umstellung auf Wärmecontracting der Wärmepreis nicht höher sein darf, als der durchschnittliche Wärmeverbrauch der drei zurückliegenden Abrechnungsjahre.  

Voraussetzung für eine Umstellung auf Wärmecontracting ist eine Eigenversorgung der Wohnungen durch den Vermieter. Dies ist bei den betreffenden Wohnungen mit den Gasetagenheizungen in den Wohnungen jedoch nicht der Fall. Damit werden die gesetzlichen Anforderungen für eine Umstellung auf Wärmelieferung nicht erfüllt. Zugleich erfüllt das Schreiben der Altro-Mondo auch nicht die gesetzlichen Anforderungen an eine Modernisierungsankündigung. Die Schreiben der Altro-Mondo sind aus unserer Sicht unwirksam.“, sagte Rainer Stücker, Geschäftsführer des Mietervereins Dortmund und Umgebung e.V. an der Kampstr. 4 in der Dortmunder Innenstadt

Altro-Mondo antwortet nicht

Hinzukommt, dass Altro-Mondo auf die Widerspruchsschreiben des Mietervereins für eine Reihe von Mieterinnen und Mietern bisher nicht reagiert hat. 

Dies führt zu Verunsicherung bei betroffenen Mietern. Wir appellieren daher an die Verantwortlichen bei DEGAG / Altro-Mondo in der Sache mit uns Kontakt aufzunehmen, die Bauarbeiten nicht zu beginnen und die Situation somit nicht weiter zu eskalieren. Falls die Gasversorgung unterbrochen werden sollte, müssen wir den Mietern in diesem Fall empfehlen eine einstweilige Verfügung beim Amtsgericht Dortmund zu beantragen, um die Arbeiten zu stoppen.“, erklärte Rainer Stücker vom Mieterverein Dortmund

Versorgungssperre angedroht

Zu zusätzlicher Unsicherheit bei den Mietern in Dortmund-Wickede führt eine von DEW21 angekündigte Versorgungssperre für Wasser und Allgemeinstrom für Ende August. Dies teilte DEW21 mit Schreiben vom 29.07.2019 mit. Hintergrund sind nicht bezahlte Versorgungsrechnungen des Eigentümers der Wohnungen bei DEW 21.

90 Wohnungen in Dortmund-Wickede: Herwingweg 2, 4, Molnerweg 2 und 140 Wohnungen in der Nordstadt: Münsterstr. 208 - 214, Uhlandstr. 155 - 165, Weber Str. 2 - 6, Kleiststr. 1 -5. Die Wohnungen wurden im Jahr 2004 durch DOGEWO21 verkauft und privatisiert

Hintergrund: DEGAG / Altro-Mondo

Die Hausverwaltung Altro-Mondo ist Teil und 100%ige Tochter der Dehne & Krüger Holding GmbH mit Sitz in Hannover. Die wiederum ist zu 88% an der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG beteiligt. Geschäftsführende Gesellschafter der Holding sind Birger Dehne und Dragana Krüger, Vorstand der DEGAG ist Birger Dehne. Die DEGAG wiederum ist Eigner einer ganzen Reihe  von Immobilienprojektgesellschaften, unter anderem der DEGAG Kapital GmbH, der DEGAG WOBA GmbH, der DEGAG Premium GmbH sowie den Gesellschaften DEGAG Erste Wohnen GmbH bis DEGAG Zwölfte Wohnen GmbH. Geschäftsführer aller dieser Gesellschaften ist Birger Dehne. 

Die von der den DEGAG Gesellschaften gehaltenen Immobilien hatten 2017 einen Buchwert von mehr als 300 Millionen Euro. Die Bestände liegen in ganz Deutschland verteilt, ein Schwerpunkt ist der Nordwesten. In NRW verwaltet Altro Mondo unter anderem DEGAG-Bestände in Dortmund, Herne, Castrop-Rauxel, Wuppertal und Duisburg. Neben dem Erwerb von Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen in gutem, vermieteten Zustand, investiert die DEGAG zusätzlich einen „signifikanten Anteil“ ihres jährlichen Investitionsvolumens in den Erwerb „revitalisierungsbedürftiger Immobilien“ und erweckt die neu erworbenen Objekte „mit gezielten Investitionen aus dem Dornröschenschlaf“, wie es in einem Investorenprospekt aus dem Jahr 2016 heißt, der gezielt nach Kapitalanlegern sucht und ihnen eine Rendite von rund 7% verspicht. (vgl. „Der Mieter zählt nicht“ in Mieterforum Nr. 53, III / 2018.).  Die zahlreichen Medienberichte zu Mängeln und drohenden Versorgungssperren, in der Region zuletzt im Juni 2019 in Castrop-Rauxel, haben DEGAG / Altro-Mondo mittlerweile auch zum Thema in der Landespolitik gemacht. Kleine Anfragen an die nordrheinwestfälische Landesregierung und eine von Bauministerin Ina Scharrenbach ins Leben gerufene Arbeitsgruppe aus Ministerium und Vertretern betroffener Kommunen stehen für die vielfachen Probleme von Mieterinnen und Mietern in Städten Nordrhein-Westfalens. 

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