Mieter Netzwerk Dortmund e.V.
- Mit Mietern gemeinsam gestalten -

Verein besucht andere Städte in NRW

Hier finden Sie berichte aus anderen Städten, die der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. Besucht hat. Um sich ein Bild von dort zu machen. Hierbei geht es nicht immer nur um einen Vermieter/innen sondern auch um Verschiedene.

Ghostcity unter DEGAG und Altro Mondo im Ruhezustand 

Duisburg

DEGAG und Altro Mondo lässt Mieter/innen völlig im Stich und die Stadt Duisburg ruht sich aus. Um sich einmal selbst ein Bild über die Zustände von den geräumten Hochhäusern an der Wetzlar Strasse in Duisburg zu machen, waren wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. aus Dortmund selbst vor Ort in Duisburg. Unser Eindruck: 

Ein großer Hochhauskomplex, im typisch gewohnten Altro Mondo Design in Grün und anthrazit, die wie immer nur durch ihr sauberes Äußeres glänzen und auf dem ersten Blick nichts schlimmeres erahnen lassen. Hinter den Kulissen sieht es jedoch völlig anders aus.

Die Stadt Räumt - und weiter passiert nichts. 

In einer Räumungs- Hauruckaktion räumte die Stadt die Hochhäuser. Dabei blieb eines definitiv außen vor, die Humanität , von der Organisation ganz zu schweigen. Es gibt eine Notunterkunft nahe der Innenstadt, welche wir uns ebenfalls angesehen haben. Die Zeiten in der die Stadt bzw Altro Mondo die Wohnungen frei gibt zur Besorgung der persönlichen Gegenstände ist beängstigend kurz oder schlicht fehlen sogar Infos dazu an den Häusern. Transparenz von Seiten der Eigentümer und Verwaltung bleiben  aus, und zu einer Zeit, die vor allem für Berufstätige nicht vereinbar sind.

Stadt und Politik ziehen sich aus der Verantwortung

"Notunterkünfte sind unmenschlich - Memelstraße im Stadtteil Neudorf Duisburg-"  so Mieter Netzwerk Dortmund e.V.

Ein ehemaliges Schul- Verwaltungsgebäude, von außen machte es schon keinen guten Eindruck, von innen erwartete einen ein völlig desolater Zustand. Die Anlage ist beim besichtigen erschreckend, wir bekamen nur einen kleinen Einblick, um die Bewohner und ihre Privatsphäre zu schützen. In der Unterkunft in der Memelstraße im Stadtteil Neudorf finden bis zu 500 Personen Platz.

"Die Sanitären Einrichtungen sind eine Erniedrigung, die Räumlichkeiten bieten kein wirkliches Zuhause, noch nicht mal den Gedanken daran. So sollte keiner leben müssen, das ist keine Notunterkunft, dass ist ein Zustand. Auch wenn es nur eine Notunterkunft ist. Wenn wir mitbekommen bekommen, dass hier Menschen seit über neun Monaten leben, ist das absolut unmenschlich und ein Armutszeugnis für die Stadt Duisburg.

Vergessen wird, dass die Menschen auch noch ein soziales Umfeld haben und dies kann dort nicht stattfinden…" so Pia Otten, vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V.

Ersatzwohnungen Fehlanzeige.

Stadt Duisburg sagt dazu auf Nachfrage. “es ist eindeutig die gesetzliche Verpflichtung des Vermieters, seinen Mietern adäquaten Ersatzwohnraum zur Verfügung zu stellen. Der Vermieter ist dieser Verpflichtung nicht nachgekommen, was besonders skandalös ist, da viele Bewohner älter und pflegebedürftig sind.” weiter heißt es: “Die Stadt Duisburg ist deswegen im Rahmen der Ersatzvornahme tätig geworden. Der Eigentümer muss sich nun unverzüglich um entsprechenden Ersatzwohnraum kümmern. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, hilft die Fachstelle für Wohnungsnotfälle des Amtes für Soziales und Wohnen. Die Kosten für die Unterbringung muss der Eigentümer tragen.”

Das Mieter Netzwerk Dortmund e.V fragt sich allerdings, warum das scheinbar bei den geräumten Mietern nicht angekommen ist. Des weiteren hat weder Stadt noch Politik die DEGAG scheinbar ernsthaft zur Sicherungen der Gebäude aufgefordert - Ergebnis: mehrere Wohnungen sind aufgebrochen worden. Der  angekündigte Sicherheitsdienst ist vor Ort nicht zu sehen. Laut Mieter/innen der Gebäude. Dazu sagt die Stadt Duisburg: “Auch die Sicherung der Gebäude und die Zugangsregelung ist Aufgabe des Eigentümers.” Ist der Brandschutz ein vorgeschobener Grund um Städtisches Versagen zu begründen? Denn Probleme und Mängel gibt es dort schließlich nicht erst seit gestern. 

Diese Fragen stellen sich viele der Mieter/innen derzeit. Denn bei vorherigen Brandschauen sei dies nicht festgestellt worden, sonst wären die Gebäude schon viel eher geräumt worden.

Brandschutz oder Mängel? Das Gebäude Nr. 39 darf nicht betreten werden. 

Wir erhielten die Informationen das eines der Gebäude nicht mehr betreten werden darf, selbst um persönliche Dinge heraus zu holen. Die Stadt Duisburg sagt dazu folgendes: “Vor Ort gibt es keinen ersten Rettungsweg, da die untere Feuerschutztüre zum Treppenhaus eine gravierende Beschädigung hat und aus Sicherheitsgründen durch den Hausmeister von Altro Mondo fest verschlossen wurde. Der Eigentümer selbst hat daraufhin eine komplette Nutzungsuntersagung ausgesprochen,bis der Schaden an der Tür repariert ist. Sobald die Tür repariert ist, wird es auch wieder eine Zugangsregelung für die Mieter geben.” 

Fakt ist das Altro Mondo öffentlich erklärt, es würde ein Spezialteam sich der Sache schnellstmöglich annehmen. Seltsamerweise, dass wir die Rückmeldung haben, dass man nichts davon sieht laut Aussagen der Mieter/innen der Gebäude. 

Stadt Duisburg sagt: “Die Häuser wurden aufgrund der gravierenden Mängel für unbewohnbar erklärt, die Stadt hat in einem solchen Fall keine rechtliche Handhabe, eine Frist zu setzen. Um es deutlich zu sagen: wenn Wasser durch Stromleitungen fließt, besteht Lebensgefahr, im Nachgang zu einer Nutzungsuntersagung ist die einzige städtische Handhabe.”

Marco Krieg vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V. 

"Wir finden, dass die Stadt es sich dort ziemlich leicht gemacht hat. Und finden auch, dass  auch gewisse Verantwortung bei der Stadt Duisburg und Politik zu suchen und gefragt ist. Denn die Mieter/innen  jetzt auf sich allein zu stellen, ist nicht das Richtige. Und alles nur auf die Eigentümer zu schieben ist nicht der richtige Weg.Denn auch die Stadt und Politik wusste um die Probleme mit Altro Mondo und der DEGAG "   

Das Ausmaß der Ghostcity in Duisburg unter Altro Mondo

Duisburg, 19.10.19

Um sich einmal selbst ein Bild über die Zustände von den geräumten Hochhäusern an der Wetzlar Strasse in Duisburg zu machen, waren wir, der Mieter Netzwerk Dortmund e.V vor Ort. Ein großer Hochhauskomplexo, im typisch gewohnten Altro Mondo Design in Grün und anthrazit, die wie immer nur durch ihr sauberes Äußeres glänzt und auf dem ersten Blick nichts schlimmeres erahnen lässt. 

Wir zählen eine große Anzahl von Leerständen, (unabhängig von der jetzigen Situation vor Ort) die es so nicht geben sollte oder besser darf, bei einem Wohnungsmarkt der sowieso schon für Suchende eine Herausforderung ist. Zerbrochene Fenster, aufgebrochene Wohnungs - und Balkontüren, eingeschlagene Fenster,verwüstete zerstörte Wohnungen, welche dadurch zugänglich sind, ein Sperrmüllcontainer der überquillt. Dazu keinerlei Sicherung vor Einbruch. 

"Es war erschreckend und verstörend man hatte den Eindruck in einer Geisterstadt zu stehen. Vereinzelt hat man jemanden gesehen aber nur aus den kleinen Häusern die nicht geräumt wurden." So Marco Krieg vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V 

Seit über 45 Jahren Generationswohnen

Vor Ort treffen wir eine Bewohnerin mit ihrem Mann, die seit 45 Jahren in der Immobilie wohnt und ihre Kinder dort groß zogen. Sie wirkt emotional, schließlich ist es ihr Zuhause. Die Wut und Trauer besticht vor allem durch die Herangehensweise der Stadt. 

"Die standen auf einmal vor den Häusern, Polizisten, Bauaufsichtsamt, Sozialamt und klingelten überall, wir waren gerade dabei zu essen, da ging auf einmal alles ganz schnell, wir hatten zwei Stunden Zeit die Wohnung zu verlassen, in der Eike haben wir die Medikamente meines Mannes vergessen." 

Die Bewohnerin erzählte uns, dass sie derzeit bei ihrer Tochter wohnhaft sei. Dieses Glück hat jedoch leider nicht jeder. Familie ist nicht immer nah, Freunde haben zu wenig Platz, für diese Menschen stellt dies eine Herausforderung dar. 

Menschlichkeit außen vor

In dieser Räumungs- Hauruckaktion blieb eines definitiv außen vor, die Menschlichkeit, von der Organisation ganz zu schweigen. Es gibt eine Notunterkunft nahe der Innenstadt, welche wir uns ebenfalls angesehen haben.. 

Die Zeiten in der die Stadt bzw Altro Mondo die Wohnungen frei gibt zur Besorgung der persönlichen Gegenstände ist beängstigend kurz oder schlicht fehlen sogar Infos dazu an den Häusern, Transparenz von Seiten der Eigentümer und Verwaltung bleibt aus, und zu einer Zeit, die vor allem für Berufstätige nicht vereinbar sind. 

Notunterkünfte sind unmenschlich

Wir fuhren weiter zu der besagten Notunterkunft in der Memelstraße im Stadtteil Neudorf. Ein ehemaliges Schul- Verwaltungsgebäude, von außen machte es schon keinen guten Eindruck, von innen erwartet einen ein völlig desolater Zustand. Die Anlage  ist beim besichtigen erschreckend, wir bekommen nur einen kleinen Einblick, um die Bewohner und ihre Privatsphäre zu schützen. Aber von einem Security wird uns bestätigt, dass dort noch Bewohner/innen  aus den geräumten Häusern untergebracht sind. Dazu wurde bestätigt, dass sich auch immer noch Mieter aus Neumühl wo vor Monaten ebenfalls geräumt wurde, befinden. Die Notunterkunft sei regelrecht überrollt worden von den geräumten Bewohner/innen, aber auch von den vielen Kamerateams. Man habe bis 3 Uhr Nachts gebraucht Ruhe in die Unterkunft zu bekommen. In der Unterkunft in der Memelstraße im Stadtteil Neudorf finden bis zu 500 Personen Platz. 

"Die Sanitären Einrichtungen sind eine Erniedrigung, die Räumlichkeiten bieten kein wirkliches Zuhause, noch nicht mal den Gedanken daran. So sollte keiner leben müssen, das ist keine Notunterkunft, dass ist ein Zustand. Auch wenn es nur eine Notunterkunft ist. Wenn wir mitbekommen bekommen, dass hier  Menschen seit über  neun Monaten leben, ist das absolut unmenschlich und ein Armutszeugnis für die Stadt Duisburg. 

Vergessen wird, dass die Menschen auch noch ein soziales Umfeld haben und dies kann dort nicht stattfinden…" so Pia Otten, vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V. 

Marco Krieg vom Mieter Netzwerk Dortmund e.V:" Ich finde es unterirdisch, dass die Stadt Duisburg die Mieter/innen schlichtweg hat fallen gelassen. Dazu würden wir und die Mieter/innen sich etwas mehr Unterstützung von Seiten des Deutschen Mieterbundes und der örtlichen Mietervereine und Politik wünschen für die Menschen vor Ort, denn das Problem ist nicht erst seit gestern bekannt. Wir haben dort viele Bilder gmacht und diese liegen uns jetzt vor.

Dieser Besuch hatte auch noch einen anderen positiven Hintergrund so konnten Vertreter/in des Mieter Netzwerk Dortmund e.V auch sich mit einem der mit Administratoren von der Facebook Gruppe DEGAG /Altro Mondo schöner Wohnen? Treffen und sich abstimmen und besprechen was es in Zukunft an Vernetzung Arbeit gibt und welche Ansätze weiter verfolgt werden können.

Alptraum Brandschutzmängel, es geht weiter mit der Horrorshow unter DEGAG/ Altro Mondo

10.10.19 Duisburg 

In Duisburg verwaltet die Altro Mondo GmbH für die Deutsche Grundbesitz AG (DEGAG) 49 Häuser mit 736 Wohneinheiten. Am gestrigen Abend erreichte uns die Nachricht das in Duisburg Hagenshof Obermeiderich 1  weitere Gebäude geräumt wurden. 

Um 17 Uhr kamen Mitarbeiter des örtlichen Ordnungsamt, Wohnungsamt, sowie Bauordnungsamt in die  Wetzlarer Straße 35 und informierten Vorort die Anwohner, dass diese geräumt werden. Grund: schwere Brandschutzmängel,  laut der Verantwortlichen.In vielen Häusern in Duisburg Hangenshof wurden teilweise  Wohnungstüren aufgebrochen. Die Täter sind bisweilen unbekannt. 

Uns wurde des weiteren durch Mieter/innen zugetragen , dass auch ein neuer, noch nicht vernünftig eingearbeitete Vertreter der DEGAG / Altro Mondo GmbH bei der Räumung anwesend war, so heißt es. 

Räumungen nehmen kein Ende

Zeitgleich wurde ein weiteres Gebäude geräumt und zwar an der Wetzlarer Straße 43, auch wegen Brandschutzmängel. Aktuell sind es alleine in der Wetzlarer Straße folgende Hausnummern 31, 35, 37, 43. Diese  vier Häuser, welche zu einem riesen Gebäude - & Siedlungdkonplex gehören, sind von der Stadt Duisburg ebenfalls zwangsgeräumt worden.

Mieter/innen sind schockiert und erbost über die Vorgehensweise.Man habe den Betroffenen keinerlei genaue Informationen zugetragen, weshalb diese Häuser in einer Spontanaktion geräumt werden mussten.Sie fühlen sich von der Stadt Duisburg im Stich gelassen.

Mängel soweit das Auge reicht 

Kaputte Lifte, verschimmelte Wände, Sanierungsstau ohne ersichtliches Ende. Wer eine Wohnung von Altro-Mondo etwa Am Hagenshof oder in Neumühl in Duisburg angemietet hat, kann offensichtlich lange warten, bis Missstände beseitigt werden. Die Wohnungsaufsicht kümmert sich aktuell um 42 laufende Verfahren, etwa wegen Rohrleitungsschäden, defekten Aufzügen, kaputten Klingelanlagen, etc. 

Die Liste nimmt kein Ende 

Die Stadt hat die Nutzung für das Hochhaus Albert-Einstein-Straße 21 verboten, da „erhebliche Schäden an der Hauptwasserleitung festgestellt wurden, so dass Wasser direkt in den Technikraum gelaufen ist, in dem sich auch die Hauptstromleitung befindet.“ Seit Mitte Juli ist das Gebäude ohne Strom. Die Bewohner konnten bislang nicht in ihre Wohnungen zurück, weil die Auflagen des Bauamtes von Altro Mondo nicht erfüllt worden seien. 

Ein Gutachter hat noch weitere Mängel festgestellt - und zwar an den Türen für den zweiten Rettungsweg,welche ebenfalls behoben werden müssten. Dies erfordert weitere Kontrollen eines Experten. Die Stadt äußert sich, je schneller der Vermieter DEGAG / Altro Mondo GmbH die Schäden beseitigt, desto schneller können die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück.

Stadt Duisburg äußert "Vermieter DEGAG / Altro Mondo GmbH wurden Fristen zur Sanierung gesetzt" 

Im Rahmen des Wohnungsaufsichtsgesetzes wurde dem Vermieter je nach Schadensart eine Frist gesetzt, binnen derer die Probleme in den Wohnungen und Häusern beseitigt werden müssen. Passiert das nicht, drohen Zwangsgelder, erklärt Susanne Stölting, Pressesprecherin der Stadt Duisburg.“

Unser Besuch in Mönchengladbach gestern, und ein Armut Zeugnis für die LEG Wohnen NRW GmbH.

Wir waren eine Mieterinitiative besuchen. Und zwar die Mieterinitiative Widerstand gegen Mietenwahnsinn MGdiese Beschäftigt sich mit dem Thema LEG Wohnen NRW GmbH. Sie unterstützen mit Herz und Seele und Aktiver die vielen LEG Mieter*innen in Mönchengladbach als die eigentlichen dafür vorgesehenen Vereine, oder Politiker dort. Wir sind gestern mit Ihnen durch Mönchengladbach gefahren, und haben so Erfahrungen ausgetauscht, Gespräche geführt, und Einblicke bekommen von den wirklichen Problemen der LEG Mieter*innen. Die Rundfahrt durch Mönchengladbach zwecks LEG-Objektbesichtigung war sehr gut geplant worden, es wurden lauter LEG Problem Immobilien besucht und besichtigt, dazu aber auch mit Mieter*innen gesprochen.

Mieterinitiative Widerstand gegen Mietenwahnsinn MG plante eine Große Route leider  war nichts wie zuvor fleißig geplant worden war, das Unwetter hat uns mittendrin voll erwischt, einige Ortsteile waren aufgrund von auf die Fahrbahnen gestürzte Bäume leider nicht erreichbar. Wir der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. haben trotzdem Vieles besichtigen können, sehr viel kam uns vor wie eine Film im Dauer Wiederholung. Diese Probleme herrschen also nicht nur in Dortmund und Umgebung.   

Viele Eklatante Mängel, und Probleme der Mieter*innen: 

Etliches konnte dokumentiert werden. Wir hatten viele tolle Gespräche mit betroffenen Mieter*innen und untereinander der Austausch war klasse. Die Vernetzung untereinander ist sehr wichtig und muss weiter ausgebaut werden!

Kurzes Fazit aus diversen LEG Immobilien: 

Alle besuchten LEG-Objekte sind in einem auffallend ähnlichen Zustand. Vernachlässigt, schadhaft, zugewuchert und teilweise zugemüllt, ungepflegt. Teilweise eigentlich auf Grund von Massiven Schimmel befahl wegen der Hohen Belastung an Schimmelbildung eigentlich Unbewohnbar. 

Die Wut der Mieter*inne nimmt zu: 

Sehr traurig und zugleich schlechtes Image für die LEG ist außerdem, dass alle gestern gehörten Mieter*innen ähnlich Negatives zu berichten wissen Ihre Meinungen sind unabhängig von Ort zu Ort die Gleichen, was wir auch aus Dortmund und Umgebung bestätigen können. Die Menschen fühlen sich ausgenutzt, abgezockt, im Stich gelassen, vernachlässigt, unmenschlich behandelt, ausgeliefert, haben Angst vor ungerechtfertigten und erfahrungsgemäß nicht haltbaren Repressalien der LEG, wehren sie sich gegen die Zustände in den Wohnungen und Anlagen

Mieter*inne üben Kritik an die LEG: 

Über die Unmenschlichkeit, Unfreundlichkeit, Gleichgültigkeit, Ignoranz, Schikanen, Unterdruck setzen der Mieter*innen, Schlechter Mangelhefter Service, ständige finanzielle Forderungen der LEG ohne angemessene Gegenleistung. Und über Mängel wie Schimmel, Ratten, Ameisen, wochenlang kaputte Aufzüge, defekte Regenrinnen, Arbeitsmoral der Handwerker und fehlende Kompetenz bei erforderlichen Reparaturen. LEG Wohnen NRW GmbH sollte so langsam aber sicher sich nicht nur um ihr Aktionäre Kümmern sonder auf der Agenda ganz oben die Instandhaltungen.

Immobilien Altro Mondo / GrandCity 

Altro Mondo Immobilen sollten auch besichtigt werden, dazu kam es Wetterbedingt und Straßen Sperrungsbedingt nicht mehr. Auch blieben so leider GrandCity Häuser aus. Dieses wird aber noch nachgeholt darauf wurde sich verständigt

Der Mieter Netzwerk Dortmund e.V. besucht noch im Juli Mönchengladbach! 

Mieterinitiative „Widerstand gegen Mietenwahnsin

Wir wollen uns als Verein aus Dortmund auch mit den Themen der anderen Städte befassen. Unser Vorstandsvorsitzender u. Vereinssprecher Marco Krieg will sich ein Einblick über die Situationen Vorort machen.    Denn viel ist los nicht nur in Dortmund und vor allem in Sachen LEG Wohnen. Wir besuchen die Organisatoren Susanne Hoppe und Gerd Lippold von der Mieterinitiative „Widerstand gegen Mietenwahnsinn“ Sie kämpfen beide mit Herz gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn und für ein soziales, bezahlbares Wohnen in Mönchengladbach.  Wie auch wir, unterstützt die Mieterinitiative betroffene Mieter*innen und helfen den Mieter*innen bei Problemen mit dem Vermieter. Stehen mit Rat und Tat den Mieter*innen zur Seite. 

Das ist die Beste Hilfe wenn man den Mieter*innen auch zuhört und Begleitet.  In Mönchengladbach sind vornehmlich die großen, börsennotierten Wohnungsbaukonzerne wie Vonovia, Vivawest, Deutsche Wohnen, LEG Immobilien AG vertreten. Dort hält die LEG in der Stadt Mönchengladbach ca. 70% des Wohnungsbestandes !  Die Mieterinitiative fordert:

  • ein Menschenrecht auf Wohnen!
  • mehr sozialen und preiswerten Wohnraum schaffen!
  • Umbau des Fördersystem zu langfristigen und dauerhaften Preisbindungen!
  • eine neue Gemeinnützigkeit einführen, kein weiterer Verkauf von städtischen Bauland!
  • Privatisierungen von öffentlichen Wohnungen stoppen!
  • Unbebautes Wohnbauland höher besteuern, Leerstand vermeiden;
  • wirksame Mietendeckelung beschließen.
  • Mieterhöhungen einschränken!
  • Mietspiegel sicherer machen und alle Mieten einbeziehen!
  • Modernisierungsumlage nach § 559 BGB abschaffen!
  • Kündigungsschutz für Mieter verbessern, Wohnungslosigkeit verhindern!
  • Kosten der Unterkunft sowie Wohngeld gerecht berechnen und jährlich anpassen!


Berechtigte Forderungen der Mieterinitiative „Widerstand gegen Mietenwahnsinn“  Da auch wir in Dortmund das Thema LEG im Auge haben, aber vorrangig die Sorgen der vielen Mieter*innen. Wir als Verein für Dortmund und Umgebung unterstützen solche Aktiven Geschehnisse so auch in Dortmund derzeit den LEG Mieterbeirat Wickede u.a. aber auch die Mieterinitiative in Dortmund Kirchderne der Vivawest. 

Marco Krieg Vorstandsvorsitzender u. Vereinssprecher des Mieter Netzwerk Dortmund e.V. dazu: 

„Es ist sehr viel aus Mönchengladbach bei uns angekommen, was sich sehr dem gleicht, was in manchen Orten von Dortmund so los ist. Und jetzt ist die zeit gekommen, das wir uns als Verein Mieter Netzwerk Dortmund e.V. das alles mal Angucken vor Ort in Mönchengladbach. Wir unterstützen die Forderungen aus Mönchengladbach sehr. Es wird ein Interessantes Treffen werden, davon bin ich sehr Überzeugt.    Das Treffen findet noch im Juli statt.





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